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Mit dem Alter wird die Haut dünner, trockener und verletzlicher. Schon kleinste mechanische Belastungen verursachen Blutungen.

Die Haut altert eben genauso wie das Herz, die Lunge oder die Niere. Dazu kommt noch die Umweltbelastung durch Schadstoffe und Lichteinfluss, vor allem im ultravioletten Bereich (UV-Bereich). Das UV-A wirkt indirekt hautkrebsfördernd über so genannte freie Sauerstoffradikale, während UV-B in die Erbsubstanz eingreift und direkt Hautkrebs verursachen kann. Hautkollagen wird unter dem Lichteinfluss abgebaut und es kommt zu Falten, Pigmentflecken und zu störenden kleinen Gefäßerweiterungen in der Haut.
Tipp: Gegen die Austrocknung hilft die Anwendung von möglichst hautaffinen rückfettenden Zubereitungen, welche die übermäßige Feuchtigkeitsabgabe herabsetzen. Glyzerin und Harnstoff sind hier besonders bewährt. Im Alter ist es besser zu duschen, als zu baden, und statt Seifen sollen Duschöle verwendet werden. Cortisonhaltige Zubereitungen sind nur kurz anzuwenden, denn sie machen die Haut zusätzlich noch dünner und empfindlicher für Verletzungen. Medizinisch gesehen treten Hautallergien im Alter in den Hintergrund, dafür sollte man auf den dunklen Hautkrebs (Melanom) und den weniger bekannten hellen Hautkrebs (aktinische Keratose), der vom Oberhautgewebe ausgeht, achten und sich zur Sicherheit einmal im Jahr vom Hautarzt untersuchen lassen.
© Yuri Arcurs
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