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MMag. Doris Koller KG
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Bevor die Atemluft in die Lunge einströmt, muss sie angewärmt, befeuchtet und vor allem gereinigt werden. Pro Tag handelt es sich dabei um 10.000 Liter! Für den Reinigungsschritt hat die Natur einen eingespielten Mechanismus entwickelt, der aus einer chemischen und einer mechanischen Komponente besteht.

Die mechanische beruht auf dem Schleimteppich in den Atemwegen, dem rolltreppenartig funktionierenden Flimmerepithel und dem Hustenreiz. Staubteilchen, Bakterien und Viren bleiben am Schleim wie auf einem Fliegenfänger haften und werden nach dem Rolltreppenprinzip nach außen abtransportiert bzw. abgehustet. Doch wenn sich die Atemwege entzünden, funktioniert das System nicht mehr einwandfrei; man beginnt mehr oder weniger stark und lang zu husten. Der Hustenreiz lässt sich entweder direkt dämpfen oder man versucht über den Abtransport des Schleimes durch das Flimmerepithel dem Husten seine Grundlage zu entziehen, wie es bei unserem Tipp der Fall ist.
TIPP Zu diesen Zweck benutzt man Wirkstoffe mit schleimverflüssigender Wirkung wie das »Ambroxol«. Der zähe anhaftende Schleim wird unter dessen Einfluss dünnflüssig und verliert seine Haftfähigkeit auf der Bronchialschleimhaut. Dazu genügen für Erwachsene rund 120 mg Wirkstoff täglich. Mit der Normalisierung der Sekretbeschaffenheit fällt das Abhusten des Schleimes leichter oder führt im Idealfall dazu, dass er unbemerkt den üblichen Transportweg aus den Bronchien in den Rachen nimmt, wo er dann einfach und ohne großes Aufsehen verschluckt werden kann.
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