St. Anna Apotheke

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MMag. Doris Koller KG
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Osteoporose

Osteoporose ist eine Skeletterkrankung, die durch eine niedrige Knochenmasse und erhöhte Knochenbrüchigkeit charakterisiert ist. Anders ausgedrückt: Die Knochen verlieren an Härte. Dadurch steigt die Gefahr von Knochenbrüchen und Wirbelkörpereinbrüchen schon bei geringen Verletzungen.

 

Frauen sind von der Osteoporose ca. 10 mal so häufig betroffen wie Männer. Besonders gefährdet sind Frauen im Wechsel, weil durch den Wegfall der schützenden weiblichen Hormone ein rascher Knochenabbau einsetzt.
Bei Verdacht auf Osteoporose ist eine rasche und frühzeitige Abklärung entscheidend, denn je früher eine Therapie begonnen wird, desto leichter lässt sich die Knochendichte stabilisieren.
Grundsätzlich ist unser Knochen ein lebendes Gewebe, das ständigen Auf- und Abbau-­Prozessen unterliegt. In der Kindheit und Jugend wird dabei im Wachstum der Knochen aufgebaut. Um das 30. Lebensjahr herum wird die maximale Knochenmasse und Festigkeit erreicht. Danach geht es leider bergab, wobei ein Knochendichteverlust von 1 bis 2% pro Jahr durchaus normal ist.
Sport und Bewegung, kalzium- und Vitamin D-reiche Ernährung stärken während des ganzen Lebens das Knochengerüst und beugen der Osteoporose vor.

Wer ist besonders gefährdet?
Gefährdet sind Menschen, in deren Familien bereits Osteoporose-Fälle aufgetreten sind. Eine Unverträglichkeit von Milch oder Milchprodukten und der damit einhergehende Kalzium-Mangel hemmt den Knochenaufbau. Verminderte sportliche Aktivität, vor allem in der Jugend sowie längere Phasen von Bewegungsarmut – etwa durch Gips oder Krankheiten – führen schnell zu einem Verlust an Knochenmasse. Essstörungen wie die Magersucht, Zigaretten- und Alkoholkonsum sowie manche Medikamente wie Cortison und blutverdünnende Substanzen haben einen schädigenden Einfluss auf das Knochengerüst.
Aus zahlreichen epidemiologischen und klinischen Studien kennt man eine Reihe von negativen Einflussfaktoren, die in Tabelle 2 zusammengefasst sind.
Osteoporose betrifft das gesamte Skelett. Schenkelhals, Wirbelsäule und Unterarmknochen sind besonders gefährdet. Abgesehen von den akuten Schmerzen bei einem Knochenbruch sind auch chronische Rückenschmerzen typische Symptome für die Osteoporose.
Verdächtig ist aber auch die Ausbildung eines Rundrückens oder eine Abnahme an Körpergröße um mehr als vier Zentimeter.
Für die exakte Diagnose sind Röntgenbilder der Wirbelsäule, eine Knochendichtemessung sowie eine Analyse des Knochenstoffwechsels durch Blut- und Harnuntersuchungen notwendig.

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