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MMag. Doris Koller KG
Maria-Theresien-Str. 4
A-6020 Innsbruck
Tel.: +43 512 585847
Fax: +43 512 581567
st.anna@apotheke-innsbruck.at
Öffnungszeiten:
Mo-Fr 8.00 - 18.00
Sa 8.00 - 12.00
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Urlaub und Reisen sind uns wichtig. Sie bringen dem einen die nötige Erholung, dem anderen Spaß und Unterhaltung, so manchem einen kleinen Nervenkitzel und Abenteuer. Auf jeden Fall führen sie uns von unserer gewohnten Umgebung und damit von den gewohnten Lebensbedingungen weg.

Je weiter und exotischer, desto besser. Damit aus
unserem wohlverdienten Urlaub aber nicht ein Alptraum wird und wir in einem
entfernten fremden Land krank werden, sollten wir immer eine kleine
Reiseapotheke mit uns führen. Damit kann man zumindest Kleinigkeiten selbst
behandeln und einen Ausbruch so mancher schweren Erkrankung möglicherweise
verhindern.
Grundsätzlich muss man bei den Medikamenten Ihrer Reiseapotheke
drei große Gruppen unterscheiden:
- Medikamente, die
Sie ständig zu Hause einnehmen, dürfen auch im Urlaub nicht fehlen
- Medikamente, die Sie in vergangenen Urlauben schon öfters gebraucht haben
sowie
- Medikamente, die auf Ihren Urlaubsort abgestimmt sind.
Medikamente, die man ständig braucht, gehören unbedingt ins Handgepäck. In so reichlicher Menge, dass man den ganzen Urlaub damit auskommt. Eine kleine Reserve oder nicht häufig benötigte Substanzen können Sie durchaus im Koffer lassen. Doch schon so mancher Koffer ist spurlos verschwunden.
An der Grenze
Wer Scheu vor
dem Zoll oder den zunehmend strengen Einreisebestimmungen in vielen Ländern
hat, dem sei gesagt: kleine Mengen von Medikamenten, die für den Eigenbedarf
gedacht und auch als solche zu erkennen sind, können Sie meist problemlos
überall einführen. Für manche Arzneien sollten Sie aber unbedingt ein
ärztliches Attest, das mehrsprachig geführt ist, vorzeigen können. Speziell bei
der Mitnahme von Nadeln und Injektionen ist ein Attest oder ein Ausweis absolut
zu empfehlen. Generell sollten Sie sich beim Mitführen von Spritzen und Nadeln
über die Einreisemodalitäten Ihres Urlaubslandes vorher informieren.
Gekühlt?!
Achten Sie auch
darauf, dass viele Arzneien gekühlt transportiert werden müssen. Im Flugzeug ist
das meist noch kein Problem, da die Temperatur in der Kabine ohnedies nicht zu
hoch ist. Bei einer Rundreise in einem privaten PKW oder einem Bus kann das
schon anders aussehen. Und hat Ihr Hotelzimmer einen Eiskasten? Lassen Sie
ruhig das Reisebüro Informationen einholen.
Noch ein Tipp: nehmen Sie auf
Reisen bevorzugt Medikamente mit, die Sie schon kennen. Bei einem vertrauten
Schmerzmittel oder Schlafpulver können Sie die Wirkung und Reaktionen gut
abschätzen. Neue Medikamente können dagegen oft Überraschungen mit sich bringen,
besonders dann, wenn sie unter stark veränderten äußeren Bedingungen eingenommen
werden.
Besprechen Sie die Zusammenstellung Ihrer Reiseapotheke mit Ihrem
Arzt oder Apotheker!
Vorrat an gewohnten
Medikamenten
All jene Medikamente und Arzneien, die Sie aufgrund von
Krankheiten laufend zu Hause benötigen, brauchen Sie natürlich genauso im
Urlaub. Egal, ob diese Medikamente oral eingenommen, inhaliert, gespritzt, als
Zäpfchen oder lokal verwendet werden. Das gilt für Herzmedikamente ebenso wie
für das Insulin für den Diabetiker oder ein Schmerzmittel für den
Rheumatiker.
Achten Sie darauf, dass die entpsrechenden Arzneien in
genügender Menge mitgenommen werden und dass das Ablaufdatum noch passt. Denn
viele Menschen haben zwar eine gut sortierte Reiseapotheke, die aber nie
erneuert wird. Und da kann es schon einmal vorkommen, dass das benötigte
Medikament gleich ein paar Jahre abgelaufen ist.
Kinder brauchen oft
spezielle Medikamente wie z.B. Säuglingszäpfchen, Präparate bei Durchfall
etc.
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