St. Anna Apotheke

St. Anna Apotheke

MMag. Doris Koller KG
Maria-Theresien-Str. 4
A-6020 Innsbruck
Tel.: +43 512 585847
Fax: +43 512 581567
st.anna@apotheke-innsbruck.at

Öffnungszeiten:
Mo-Fr 8.00 - 18.00
Sa 8.00 - 12.00

 

 

>> Wichtige Notrufe
>> Nachtdienstkalender
>> NEU: Apotheken-Notfallnummer

 

 

>> TV-Bericht ansehen

 

 

 

Sonnen ohne Hautschäden

Die Sonne hat viele günstige Auswirkungen auf Körper und Seele. Ein vernünftiges Maß an Sonnenbestrahlung erhöht die Lebensfreude, steigert das Wohlbefinden und spielt eine wichtige Rolle bei der Bildung von Vitamin D, das wesentlich für die Knochenstruktur ist, vorausgesetzt Sie beachten den richtigen Sonnenschutz.

 

UV-Licht dringt in die Haut ein und wird dort absorbiert. Die Lichtenergie führt zu Veränderungen im Zellstoffwechsel. Die Bräune ist also nur ein Mechanismus, mit dem sich die Haut abzuschirmen versucht: Es wird die Bildung von Pigment angeregt, das sich als Schutz gegen das Eindringen der UV-Strahlen in den Zellen ablagert. Bis dieser Schutz aufgebaut ist, dauert es fünf bis sieben Tage.

Zellschäden verhindern
Wenn die Reparaturmechanismen wegen Überforderung versagen, können UV-Schäden zu Hautkrebs führen. Plattenepithelkarzinome (weißer Hautkrebs) entstehen an chronisch exponierten Stellen wie Gesicht und Handrücken. Das Melanom (schwarzer Hautkrebs) tritt meist in den typischen Sonnenbrandarealen auf dem Rücken und den Beinen auf. Durch Zellschäden und die Entstehung freier Radikale ist das UV-Licht wichtigster Beschleunigungsfaktor für die Hautalterung. Dabei nimmt das Kollagen in der Haut ab, die Zunahme von Elastin führt zur Verdickung und Erschlaffung der Haut, Falten entstehen. Es kommt zu einer scheckigen Pigmentierung und Altersflecken. Gefäßerweiterungen werden als Hautrötungen an Wangen und Dekolleté sichtbar. Alle diese schädlichen Auswirkungen des UV-Lichtes auf die Haut können Sie durch den richtigen Sonnenschutz verhindern oder hinauszögern.
Kinder schützen!
Kinder sind besonders gefährdet. Oft werden in der Kindheit jene Sonnenschäden erworben, die beim erwachsenen Menschen in Form von Pigmentflecken, vorzeitiger Hautalterung oder – im schlimmsten Fall – Hautkrebs auftreten. Bis zu ihrem dritten Lebensjahr sollten Kinder daher nie ungeschützt starker, direkter Sonne ausgesetzt werden. Es ist ratsam, sie zusätzlich zur Lotion auch mit T-Shirt und Hut zu schützen. Ab dem sechsten Lebensmonat ist ein Produkt mit physikalischem Filter geeignet. Die ­Mikropigmente bilden eine Schutzschicht auf der Haut und ziehen nicht in das Gewebe ein. Das ist für Kinder eine sehr schonende Lösung. Chemische Filter, wie sie die EU im Sinne eines gleichwertigen UVA- und UVB-Schutzes generell empfiehlt, sollten erst ab dem Kindergartenalter verwendet werden. Ihr Apotheker berät Sie dazu gerne.
Sind Kinder immer wieder starker Sonnenbestrahlung ausgesetzt, steigt die lebenslange Produktion von Pigmentmalen. Nach jedem Sonnenbrand entwickeln sich rund 40 Pigmentmale. Mehr als 50 Muttermale gelten bereits als Risikofaktor, der das lebenslange ­Erkrankungsrisiko für schwarzen Hautkrebs um den Faktor 15 erhöht.

Richtig auftragen
Sonnenschutz muss reichlich aufgetragen werden. Die empfohlene Menge, nach der sich auch der angegebene Schutzfaktor richtet, liegt bei zwei Milligramm pro Quadratzentimeter Körperoberfläche. Das sind rund sieben Kaffeelöffel. Nur wiederholtes Auftragen erhält den Schutz. In der Praxis verwenden die Konsumenten laut Studien aber höchstens die Hälfte der empfohlenen Menge.

Sonnenbrand
Sonnenbrand ist die häufigste Form akuter Hautschädigungen durch UV-Strahlen. Ein unzureichend geschützter Aufenthalt in der Sonne führt leicht zu einem Sonnenbrand, einer entzündlichen Rötung der oberen Hautschichten. Akut äußert sich ein Sonnenbrand durch Druckempfindlichkeit, Brandschäden bis hin zur Bläschenbildung. Darüber hinaus führt er zu Langzeitschäden.

Sonnenallergie
Bei 90% aller Sonnenallergien handelt es sich um die Polymorphe Lichtdermatose (PMD). Verantwortlich sind meistens die UV-A-Strahlen der Sonne, die in der Haut Freie Radikale entstehen lassen. Dieser oxidative Stress führt zu einer fehlerhaften Immunreaktion und somit zu der unangenehmen Bläschenbildung.

Mallorca-Akne
Die Mallorca-Akne ist eine Reaktion der Haut auf bestimmte ­Inhaltsstoffe von Kosmetika oder Sonnenschutzprodukten in ­Verbindung mit UV-Strahlen. Das Erscheinungsbild ähnelt dem der ­Polymorphen Lichtdermatose. Sowohl bei bekannter Neigung zu Sonnenallergie als auch bei Mallorca-Akne sind speziell dafür ­entwickelte Sonnenschutzpräparate zu empfehlen. Darüber hinaus kann man der Entwicklung dieser unangenehmen Hautirritationen vorbeugen, indem man die Haut bereits einige Tage bis Wochen ­vor der Sonnenexposition darauf vorbereitet. Ihr Apotheker weiß darüber Bescheid.



>>mehr Informationen


 

© 2012 St. Anna Apotheke | Impressum | AGB | comdesign.net