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MMag. Doris Koller KG
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Der menschliche Organismus gewöhnt sich schnell an das einmal erhöhte Körpergewicht, ja er »klammert« sich regelrecht daran und verteidigt es mit allen ihm zur Verfügung stehenden Mitteln. Dabei spielen Vorgänge in unserem Gehirn eine »gewichtige« Rolle.

Was Jahrtausende lang für Bevölkerungsgruppen ein Überlebensvorteil war – nämlich die Fähigkeit durch optimale Ausnützung von Nahrung besser vor dem Verhungern geschützt zu sein –, hat sich zum Nachteil entwickelt. Unsere »westliche Diät« führt zu einem lawinenartigen Anstieg von Übergewicht mit dem Ergebnis, dass heute global schon mehr Menschen an Übergewicht als an Hunger leiden!
Das Zentrum des Hungers
Bedenken Sie, wie viele Menschen im Erwachsenenalter über Jahrzehnte ihr Gewicht bis auf wenige Kilogramm stabil halten, obwohl sie z.B. durch Berufswechsel oder Sportausübung sehr veränderten Energiebedarf aufweisen können. Im so genannten Zwischenhirn (Hypothalamus) werden dazu alle basalen Lebensbedürfnisse über Botenstoffe reguliert, wie der Flüssigkeitshaushalt, die Körpertemperatur und eben auch der Hunger und das Sättigungsgefühl. Auf Grund von Tierversuchen an Ratten weiß man heute, wo das Sättigungs- und wo das Hungerzentrum im Hypothalamus ihren Sitz haben. Hier laufen die Signale zusammen, welche
Dementsprechend haben wir dann entweder Hunger- oder Sättigungsgefühl.
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